Zahnbohrer – nicht zu verwechseln
Archivmeldung Austrian Standards
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ÖNORM EN ISO 6360-1 beschreibt ein Nummernsystem für rotierende Dentalinstrumente und gibt Hinweise für die Anwendung.
Wien (AS prm, 2011-09-29)
Wer kennt ihn nicht, den gefürchteten Ton des Bohrers beim Zahnarzt.
Welche Angst würde aber aufkommen, müsste man befürchten, dass durch einen Bezeichnungsfehler das falsche Instrument zum Einsatz kommt.
Um das sicher zu vermeiden, legt die Internationale Norm ISO 6360 nun ein Nummernsystem fest, das einen eindeutigen Überblick über die Vielzahl einschlägiger Instrumente gibt.
Teil 1 der als ÖNORM EN veröffentlichten Norm beschreibt dazu die allgemeinen Grundlagen.
Dieser Teil wurde erstellt, um Herstellern, Handel und Zahnärzten ein allgemein gültiges Einteilungs- und Bezeichnungssystem für diese Instrumente bereitzustellen.
Er liefert ein umfassendes System in Form eines 15-stelligen Codes, in dem allgemeine und besondere Eigenschaften von Instrumenten oder Gruppen von Instrumenten festgelegt werden.
Kennzahlen gibt es dabei für die verwendeten Werkstoffe, für die Beschichtung und für die Bindung der Schleifmittel. Dazu kommen noch Zahlen für Schäfte, Handgriffe oder (bei nicht fest montierten Instrumenten) für Bohrungsdurchmesser sowie für die Gesamtlänge der Instrumente.
Der Anhang A präsentiert mehrere Beispiele für vollständige 15-stellige Identifikationsnummern, um so die Umsetzung zu erleichtern.
Bibliographie
ÖNORM EN ISO 6360-1 Zahnheilkunde – Nummernsystem für rotierende Instrumente; Teil 1: Allgemeine Grundlagen

