Möbeloberflächen wie neu

Archivmeldung des Austrian Standards Institute
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ÖNORM EN 15185 legt ein Verfahren für die Bewertung der Abriebfestigkeit von Oberflächen fest.

Wien (AS prm, 2011-09-29)

Beim Kauf von Möbeln geht man davon aus, dass diese der täglichen Benutzung Stand halten. Wichtiges Kriterium dabei ist die Oberfläche. Das Bewertungsverfahren für die Abriebfestigkeit ist in ÖNORM EN 15185 geregelt.

Möbel
Credit: AS prm

Bei der Prüfung wird der durch den Menschen verursachte Abrieb durch Drehen eines Prüfkörpers – mit Schleifpapier versehene zylindrische Räder – simuliert.

Die Räder erzeugen eine ringförmige Schleifspur auf der Oberfläche.

Die Anzahl der Umdrehungen des Prüfkörpers, die erforderlich ist, um einen bestimmten Grad des Abriebs zu verursachen, dient zur Bestimmung der Beständigkeit der Oberfläche.

In der aktuellen Neuausgabe der EN 15185 ist im Anhang A die Kalibrierung und Wartung der Abriebeinrichtung geregelt, Anhang B zeigt Beispiele von Abriebspuren. Vom Anwendungsbereich ausgenommen sind Oberflächen aus Textilien und Leder.


Bibliographie

ÖNORM EN 15185 Möbel – Bewertung der Abriebfestigkeit von Oberflächen