Gedämpfter Aufprall
Archivmeldung Austrian Standards
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ÖNORM EN 1317 enthält Anforderungen an Rückhaltesysteme an Straßen.
Wien (AS prm, 2011-08-02)
Niemand denkt beim Autofahren gerne an die Möglichkeit eines Unfalls.
Kommt man aber doch einmal von der vorgegebenen Fahrbahn ab, so ist man froh, wenn die Leiteinrichtungen entlang der Straße den Aufprall bestmöglich dämpfen und das Fahrzeug samt Insassen sicher zum Stillstand gebracht wird.
Gemäß dem aktuellen Stand der Unfallforschung formuliert die ÖNORM EN 1317-2 nun verbesserte Anprallprüfverfahren, gestattet die Einführung von Produktfamilien und enthält ein Formular für einen Prüfbericht.
In dieser Norm sind mehrere Leistungsstufen für die drei wesentlichen Kriterien des Rückhaltens eines Fahrzeugs angegeben: Aufhaltestufe, Stufen der Anprallheftigkeit sowie die Verformung, ausgedrückt durch den Wirkungsbereich und die Fahrzeugeindringung.
Die jetzt überarbeitete Norm enthält einige signifikante, technische Änderungen in diesen Bereichen. Neu ist auch die Forderung, dass während oder nach dem Anprall nicht mehr als ein Rad des Fahrzeugs die Schutzeinrichtung vollständig über- oder unterqueren darf.
Darüberhinaus muss gewährleistet sein, dass sich das Fahrzeug nicht überschlägt oder auf die Seite kippt. Gefordert wird auch, dass die Schutzeinrichtung oder Brüstung das Fahrzeug ohne vollständigen Bruch der Hauptlängselemente des Systems aufhalten und zurückleiten muss.
Bibliographie
ÖNORM EN 1317 Rückhaltesysteme an Straßen;
Teil 1: Terminologie und allgemeine Kriterien für Prüfverfahren;
Teil 2: Leistungsklassen, Abnahmekriterien für Anprallprüfungen und Prüfverfahren für Schutzeinrichtungen und Fahrzeugbrüstungen;
Teil 3: Leistungsklassen, Abnahmekriterien für Anprallprüfungen und Prüfverfahren für Anpralldämpfer

