Befestigungen am Baum
Archivmeldung Austrian Standards
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ÖNORM L 1127 liefert Anleitungen zu den verschiedenen Befestigungsarten von Gegenständen auf Bäumen bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Bäume.
Wien (AS prm, 2010-10-06)
Ob Hochseilgarten im Wald, Baumhaus oder einfach eine Schaukel am Ast des Nussbaums – was immer man an Bäumen befestigt, kann die natürliche Entwicklung und damit die Lebensdauer von Bäumen beeinträchtigen.
Worauf man achten sollte, wenn man Gegenstände oder Einrichtungen an Bäumen befestigt, haben die Experten des Komitees 229 „Grünräume“ nun in der neuen ÖNORM L 1127 dokumentiert.
Die Norm gibt klare Hinweise und Anleitungen zu den unterschiedlichsten Befestigungsarten – von Umschlingungen mit Seilen bis zu mechanischen Befestigungen – und erläutert ausführlich die notwendigen Wartungs- und Inspektionsarbeiten.
Bei der Art der Befestigung gilt es zu unterscheiden, ob der Baum erhaltenswert ist (z. B. Parkbaum) oder einer wirtschaftlichen Nutzung dienen soll (z. B. Holzverwertung).
Wesentlich ist auf jeden Fall die Sicherheit der Befestigung bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Reststandzeit des Baums.
Bibliographie
ÖNORM L 1127 Befestigungen an Bäumen

