Schutz für Vögel
Archivmeldung Austrian Standards
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ON-Regel ONR 191040 beschreibt die Prüfung der Wirksamkeit von Vogelschutzglas, um Kollisionen der Tiere auf ein Minimum zu reduzieren. Publiziert wird sie am 15. Oktober 2010.
Wien (AS prm, 2010-10-04)
Große Glasflächen mit freier Durchsicht, wie etwa Lärmschutzwände, Verbindungsgänge und Wintergärten, sind für Vögel verhängnisvoll, weil diese Hindernisse für sie nicht erkennbar sind. Auch die häufig eingesetzten schwarzen Greifvogelaufkleber können das nicht wirklich verhindern.
Grundsätzlich lässt sich Vogelanprall nur dann vermeiden, wenn die gesamte Glasfläche markiert ist, wobei bei gutem Kontrast bereits ein Deckungsgrad von 7 Prozent ausreicht.
Zur Beurteilung der Wirkung von Konstruktionen, die Vogelanprall an Glasflächen verhindern sollen, werden inzwischen verschiedene Methoden eingesetzt. Als besonders zielführend und reproduzierbar haben sich so genannte Tunnelversuche erwiesen.
Den genauen Versuchsaufbau und die Durchführung beschreibt die neue ON-Regel ONR 191040. Hersteller von Vogelschutzglas haben damit eine gesicherte Methode zur Verfügung, um die Wirksamkeit ihrer Systeme praxisgerecht überprüfen zu können.
Bibliographie
ONR 191040 Vogelschutzglas – Prüfung der Wirksamkeit

