Strahlende Baustoffe

Archivmeldung des Austrian Standards Institute
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ÖNORM S 5200 ist Grundlage für die Bestimmung und Überprüfung gesundheitsschädigender, radioaktiver Baustoffe.

Wien (AS prm, 2009-05-19)

Radioaktivität in Baumaterialien kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Auch wenn der weitaus größte Teil der in Österreich gebräuchlichen Baumaterialien in dieser Hinsicht unbedenklich ist, sind Überprüfungen notwendig, um sicherzugehen, dass keine Gefahr besteht. Grundlage dafür ist die ÖNORM S 5200, die seit 1. April 2009 in einer aktualisierten und der „Natürlichen Strahlenquellen-Verordnung“ entsprechenden Neuausgabe vorliegt.

Ziegel
Credit: ASI prm

Sie ist für alle Baumaterialien oder Bauelemente/Bauteile anzuwenden, die für Wohn-, Arbeits- oder Aufenthaltsräume verwendet werden. Ihr Zweck ist es, die Strahlenexposition der Bevölkerung auf Grund natürlicher Radionuklide in Baumaterialien (externe Strahlung, Inhalation von Radon und seiner Folgeprodukte) zu begrenzen. Als Richtwert für eine zulässige Gesamtexposition auf Grund natürlicher Radionuklide in Baumaterialien ist ein Wert von 2,2 mSv/a festgelegt.


Bibliographie

ÖNORM S 5200 Radioaktivität in Baumaterialien