Sicher am laufenden Band
Archivmeldung Austrian Standards
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Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Laufbänder legt ÖNORM EN 957-6 fest.
Wien (AS prm, 2011-02-17)
Sportlich aktive Menschen wollen bei der Benutzung von Sportgeräten sichergehen, dass ihnen und ihrer Gesundheit kein Schaden zugefügt wird. Ein besonders beliebtes Trainingsgerät, gerade in Fitnesscentern oder in Hotels, ist das Laufband, für das ÖNORM EN 957-6 nun sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren festlegt.
Die Norm gilt für elektrisch oder manuell betriebene Trainingsgeräte mit einer Fläche, auf der gegangen oder gelaufen wird, wobei die Füße die Lauffläche verlassen können. Da Laufbänder durch ihre beweglichen und schwenkbaren Teile vielfältige Möglichkeiten bieten, sich Hände oder Füße einzuklemmen, beschreibt die Norm ausführlich die entsprechenden Prüfverfahren, um das zu verhindern. Sollte dann aber doch etwas passieren, müssen alle energetisch betriebenen Laufbänder mit einer Sicherheitsabschaltung ausgerüstet sein. Diese muss vor dem Benutzer so angebracht sein, dass sie gut erreichbar ist.
Wer nach einem Trainingsplan arbeitet und dabei bestimmte Herzfrequenzen einhalten soll, will sich darauf verlassen können, dass das in vielen Geräten integrierte Herzfrequenzsystem einwandfrei funktioniert. Die Funktion des Systems muss, wie die Norm festlegt, auf der Anzeige dargestellt werden, z. B. durch ein blinkendes Herz.
Vorgeschrieben wird auch die Bereitstellung einer leicht verständlichen Gebrauchsanleitung sowie die Anbringung eines praktischen Warnhinweises: „ACHTUNG – Herzfrequenz-Überwachungssysteme können ungenau sein. Übermäßiges Training kann zu ernsthaften Verletzungen oder zum Tod führen. Wenn Sie sich einer Ohnmacht nahe fühlen, ist das Training sofort zu unterbrechen.“
Bibliographie
ÖNORM EN 957-6 Stationäre Trainingsgeräte; Teil 6: Laufbänder, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

