Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Smart Grids

Archivmeldung Austrian Standards
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Am 12. September 2011 gab das amerikanische National Institute of Standards and Technology NIST bekannt, mit der europäischen CEN-CENELEC-ETSI Smart Grid Coordination Group SG-CG an gemeinsamen Zielen und Schwerpunkten arbeiten zu wollen.

Wien (AS prm, 2011-10-02)

Sowohl NIST als auch SG-CG haben den Auftrag, ein Rahmenwerk von Standards zu Smart Grids zu entwickeln. Im März 2011 erteilte die EU-Kommission das Mandat M/490 zur Definition und Erarbeitung von Normen für Smart Grids an die europäischen Normungsorganisationen CEN, CENELEC und ETSI. 

In den USA wurden auf Basis des „Energy Independence and Security Act“ von 2007 und des „American Recovery and Reinvestment Act“ von 2009 bereits eine Reihe von Normungsinitiativen wie das „NIST-Framework“ und die „Roadmap für Smart Grid Interoperability Standards“ begonnen.

In dem zu erstellenden Rahmenwerk sollen bereits bestehende Konzepte harmonisiert werden. Weiters wurde vereinbart, regelmäßig Informationen auszutauschen. Wichtige Punkte sind hierbei Politik, Gesetzgebung, Arbeitsmethoden, Ergebnisse, Prüf- und Zertifizierungsbedingungen, Informationstechnologien und Cybersecurity.

Hochspannungsleitung
Credit: ASI prm

„Die potentiellen Vorteile der Smart Grids sind enorm, sie können aber nur in vollem Umfang erreicht werden, wenn wir uns auf globale Lösungen einigen“, meint Ralph Sporer, Vorsitzender der SG-CG. George Arnold, nationaler Koordinator für Smart Grid Interoperability in den Vereinigten Staaten, betonte, die vielen Facetten der Smart-Grid-Entwicklung beträfen unterschiedlichste Sektoren der Wirtschaft. Dies mache die Bemühungen um eine Standardisierung alles andere als einfach, diese seien jedoch auf lange Sicht zu sehen, und schließlich müsse so auch niemand das Rad neu erfinden.

Bei intelligenten Energienetzen, so genannten „Smart Grids“ geht es darum, Stromerzeuger, Speicher, Verteiler und Verbraucher so miteinander zu verbinden, dass höchste Effizienz und Sicherheit gewährleistet werden können. Die alten Netze sind nur wenig automatisiert und kaum flexibel steuerbar, die bisherige Infrastruktur ist diesen Herausforderungen nicht gewachsen. Neben Stromnetzen sollen auch andere Energieträger, wie Gas und Fernwärme über „Smart Grid“ vernetzt werden.


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