Sicherheit am Schießstand
Archivmeldung Austrian Standards
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Mit Hilfe der ÖNORM S 1240, kann man sicherstellen, ob alle Schießübungen ordnungsgemäß dokumentiert sind.
Wien (AS prm, 2010-12-13)
Ein möglichst hohes Maß an Sicherheit beim Umgang mit Waffen auf Schießstätten sicherzustellen, ist das vorrangige Ziel der ÖNORM S 1240, die Regeln für Planung, Bau und Betrieb festlegt.
Diese Norm wurde mit 1. August 2010 neu herausgegeben, wobei Änderungen in den Bereichen Schallschutzmaßnahmen, Brandschutz, Belüftung von Schießstätten für Feuerwaffen, Elektroinstallationen und Beleuchtung vorgenommen wurden.
Standbuch: Um sicherzustellen, dass alle Schießübungen auch ordnungsgemäß und entsprechend der ÖNORM S 1240 vollständig dokumentiert sind, hat das zuständige Komitee 076 „Waffentechnik und Schießwesen“ ein so genanntes „Standbuch für Schießstätten zum Schießen mit Feuerwaffen“ erstellt, das seit November 2010 verfügbar ist.
Dieses Standbuch muss in allen Schießstätten aufliegen. Darin sind vom Schießleiter Schützen (Abteilungen oder Vereine) anzuführen, mit Datum, Uhrzeit, Anzahl der Schützen, Kaliber und Schussanzahl.
Das Standbuch wurde als „ÖNORM S 1240 Beiblatt 1“ (Bestell-Nr. ON-ZP S 1240) veröffentlicht.
Bibliographie
ÖNORM S 1240 Schießstätten – Planung, Bau und Betrieb
ON-ZP S 1240 Bbl 1 Standbuch für Schießstätten zum Schießen mit Feuerwaffen

