Die Festigkeit von Bauholz
Archivmeldung des Austrian Standards Institute
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ÖNORM EN 338 regelt die Festigkeitsklassen von Bauholz.
Wien (AS prm, 2010-01-07)
Holz ist ein über Jahrhunderte bewährter und heute wieder verstärkt eingesetzter Baustoff.
Wichtig dabei ist die genaue Definition und Kenntnis der entsprechenden Festigkeitsklassen.
Diese sind in der Europäischen Norm EN 338 geregelt, die mit 1. Dezember 2009 in neuer, aktualisierter Fassung als ÖNORM veröffentlicht wurde.
Diese Norm legt ein System von Festigkeitsklassen für den allgemeinen Gebrauch in Bemessungsnormen fest und gibt charakteristische Werte der Festigkeit, Steifigkeit und Rohdichte für jede Klasse sowie Regeln für die Zuordnung von Holzgrundgesamtheiten (d. h. Kombinationen von Holzarten, Herkunft und Sortierklasse) zu den einzelnen Klassen an. Sie gilt für alle Nadel- und Laubhölzer, die für tragende Zwecke eingesetzt werden sollen.
Die Vorteile dieses Systems von Festigkeitsklassen sind:
• Zusätzliche Holzarten/Sortierklassen können jederzeit in das System aufgenommen werden, ohne die bestehenden Regelungen für Bauholz zu beeinflussen.
• Bei der Erstellung der Entwurfsberechnungen brauchen Ingenieure die Kosten und Verfügbarkeit von alternativen Holzarten und Sortierklassen nicht zu beachten, sondern nur die Festigkeits-, Steifigkeits- und Rohdichtewerte einer bestimmten Klasse zu verwenden und danach diese Klasse festzulegen. Anschließend kann aus Angeboten die geeignetste und wirtschaftlichste Holzart bzw. Sortierklasse auswählt werden.
• Lieferanten können damit eine größere Auswahl an Bauholz anbieten.
Bibliographie
ÖNORM EN 338 Bauholz für tragende Zwecke - Festigkeitsklassen

