Engere Kooperation bei Standards für E-Mobilität

Elektrisch angetriebene Autos sind nicht allein ein europäisches Thema. Um Fehlentwicklungen zu vermeiden, haben ISO und IEC eine engere Kooperation vereinbart.

Wien (AS prm, 2011-04-26)

Die Internationalen Normungsorganisationen ISO und IEC (Elektrotechnik) werden künftig noch enger bei der Entwicklung von Internationalen Standards für Elektrofahrzeuge und Automobilelektronik zusammenarbeiten.

Dabei geht es um eine Reihe konvergierender Technologiebereiche, die die Komitees beider Organisationen betreffen, z. B. IT-Normen, die dazu beitragen, so wichtige Bereiche des modernen Lebens, wie Internet, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Biometrik und Informationssicherheit zu gestalten.

Elektroauto
Credit: ASI prm

Der Elektroantrieb erfordert wichtige Änderungen an Fahrzeugen und hat auch Auswirkungen auf die Stromversorgungsinfrastruktur.

Die künftigen gemeinsamen Arbeiten umfassen etwa Normen, die notwendig sind, wenn sich das Fahrzeug im autonomen Betriebsmodus befindet. Solche Standards werden hauptsächlich bei ISO entwickelt.

Beim Anschluss an das Netz jedoch müssen Standards gemeinsam von Fahrzeugherstellern und der Stromversorgungsbranche, die in der IEC repräsentiert ist, festgelegt werden.

Diese Kooperation soll außerdem der Entwicklung von mechanischen oder hydraulischen Steuerungen bei Fahrzeugen hin zu elektronischen Systemen zum Durchbruch verhelfen.

Sie erfordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugherstellern – vorwiegend im Technischen Komitee ISO/TC 22 „Straßenfahrzeuge“ vertreten – und Herstellern elektronischer Komponenten, die in einer Reihe von IEC-Komitees aktiv sind.