Ins rechte Licht gerückt
Archivmeldung Austrian Standards
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ÖNORM EN 12464-1 legt Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen fest.
Wien (AS prm, 2011-09-28)
Die richtige Beleuchtung ist wesentlicher Teil der ergonomischen Gestaltung eines Arbeitsplatzes, da Licht sowohl das Wohlbefinden als auch die Arbeitsleistung von Personen stark beeinflusst.
Die Anforderungen an die Beleuchtung werden von drei grundsätzlichen Bedürfnissen des Menschen bestimmt: Sehkomfort, Sehleistung und Sicherheit.
Die aktuelle Neuausgabe des Teils 1 der ÖNORM EN 12464 legt Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen fest, die den Erfordernissen für Sehkomfort und Sehleistung für Menschen mit normalem Sehvermögen gerecht wird, wobei alle üblichen Sehaufgaben, einschließlich Bildschirmarbeit, berücksichtigt sind.
Ein wesentlicher Teil der Überarbeitung betrifft das Thema Tageslicht. Die Beleuchtungsanforderungen sind jedoch unabhängig davon, ob Tageslicht, künstliches Licht oder eine Kombination davon zum Einsatz kommt.
Die Norm legt weder bestimmte Lösungen fest, noch schränkt sie die Freiheit der Planer ein, neue Techniken zu erkunden.
In insgesamt 50 Tabellen werden eingehend die unterschiedlichsten Innenraumbereiche – von klassischen Büros über Büchereien, Gesundheitseinrichtungen bis zu Kraftwerken und Flughäfen – beschrieben, die jeweiligen Sehaufgaben und Tätigkeiten sowie die daraus resultierenden Beleuchtungsanforderungen behandelt.
Neben der Beleuchtung sind auch andere visuelle ergonomische Einflussgrößen aufgelistet, die die Sehleistung beeinflussen. Die Beachtung dieser Faktoren kann die Sehleistung erhöhen, ohne dass höhere Beleuchtungsstärken erforderlich sind.
Bibliographie
ÖNORM EN 12464-1 Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten; Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen

