Parkettboden verlegen

Archivmeldung des Austrian Standards Institute
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ÖNORM CEN/TS 15717 enthält Grundsätze und Regeln für das fachgerechte Verlegen, ÖNORM C 2354 Mindestanforderungen und Prüfungen für Versiegelungen von Parkettböden.

Wien (AS prm, 2009-03-31)

Parkettböden erfreuen sich nach wie vor bzw. zunehmend wieder hoher Beliebtheit. Anforderungen und Prüfverfahren für die unterschiedlichsten Arten moderner Parketten sind in einer ganzen Reihe von Normen geregelt.

Nun liegt erstmals eine europaweit gültige Technische Spezifikation für fachgerechtes Verlegen vor. Denn für die Haltbarkeit und Langlebigkeit ist die richtige Montage bzw. Verlegung entscheidend.

Parkettboden
Credit: AS prm

Leitlinien dazu finden sich in der soeben als ÖNORM veröffentlichten CEN/TS 15717. Dieses Dokument soll nicht die bestehenden nationalen Normen ersetzen, sondern bietet einige Grundsätze und Regeln für die ordnungsgemäße Verlegung. Dazu gehören u.a. Lagerung und Handhabung, verwendete Materialien, Bauteile und Hilfsmittel, aber auch der Informationsaustausch mit allen am Projekt Beteiligten.

Denn Parkettböden sollten erst verlegt werden, wenn alle anderen Arbeiten abgeschlossen sind.

Versiegelungen

Perfekt ist der Parkettboden aber erst, wenn er versiegelt ist. Mindestanforderungen und Prüfungen für transparente Beschichtungsstoffe und die daraus hergestellten Versiegelungen regelt ÖNORM C 2354, die mit 1. März 2009 in einer Neuausgabe vorliegt.

Diese Norm gilt für alle Arten von Holzfußböden. Geprüft werden u.a. Verformbarkeit, Haftfestigkeit, Verhalten bei chemischen Einwirkungen und – neu – die Kratzfestigkeit.


Bibliographie

ÖNORM CEN/TS 15717 Parkett – Allgemeine Verlegungsanleitung
ÖNORM C 2354 Transparente Beschichtungsstoffe für Holzfußböden und daraus hergestellte Versiegelungen - Mindestanforderungen und Prüfungen