Böden aus Massivholz
Archivmeldung des Austrian Standards Institute
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ÖNORM EN 13226 regelt die Merkmale der für Holzfußböden verwendeten Massivholzelemente mit Nut und/oder Feder.
Wien (AS prm, 2009-05-22)
Böden aus Massivholz haben eine besondere Ausstrahlung und sind ein wichtiges Gestaltungselement für Innenräume. Die Merkmale der dafür verwendeten Massivholzelemente mit Nut und/oder Feder sind nun europäisch geregelt: in EN 13226, die mit 15. September 2009 als ÖNORM veröffentlicht wurde. Sie gilt für Elemente mit oder ohne Oberflächenbehandlung, jedoch nicht für Parketttafeln, die aus Elementen zusammengesetzt sind. Dafür ist eine eigene Norm in Vorbereitung.
ÖNORM EN 13226 beruht auf gegenwärtig in der Industrie gültigen Normen zu Maßen und Merkmalen sowie auf Funktionen, die durch Prüfung nachgewiesen wurden. Die Werte für die Produktmerkmale sind durch langjährige Anwendung und Erfahrung bestätigt. Prüfergebnisse werden daher nicht benötigt. Bei neuen Produkten müssen die technischen Daten aber durch Prüfung nachgewiesen werden.
Das Erscheinungsbild des Parketts wird im Wesentlichen durch die Holzart, die Sortierung und das Verlegemuster beeinflusst. Im Anhang B enthält die Norm Grundsätze für die freie Sortierung, die jede vom Hersteller angebotene oder vom Käufer verlangte Klassenbildung umfassen kann.
Für Österreich wird dazu im „Nationalen Vorwort“ die freie Sortierung „exquisit“ zur Beschreibung der Sortierbestimmung für Massivholzparkettstäbe herangezogen. Die Sortierung „exquisit“ umfasst die Holzarten Eiche, Esche und Buche mit der geforderten mittleren HB-Härte von mindestens 10 N/mm2.
Bibliographie
ÖNORM EN 13226 Holzfußböden – Massivholz-Elemente mit Nut und/oder Feder

