Glasklar und wärmedämmend
Archivmeldung Austrian Standards
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Neue ÖNORMEN regeln den Wärmedurchgangskoeffizienten von Glas im Bauwesen.
Wien (AS prm, 2011-09-29)
Die moderne Architektur bedient sich mit großer Begeisterung des Werkstoffs Glas, da er Transparenz und Helligkeit vermittelt.
Um dabei auch die Anforderungen der Bauordnungen zu erfüllen, legen die ÖNORMEN EN 674 und EN 675 Messverfahren fest, die zur Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von hermetisch abgeschlossenen Verglasungen mit ebenen und parallelen Oberflächen dienen.
Sie gelten für Mehrfachverglasungen mit äußeren Scheiben, die für Strahlung im fernen Infrarotbereich undurchlässig sind. Die inneren Elemente dürfen jedoch für Strahlung im fernen Infrarotbereich durchlässig sein.
Das festgelegte Verfahren ist im Allgemeinen dann anzuwenden, wenn das in ÖNORM EN 673 ausführlich beschriebene Berechnungsverfahren ungeeignet ist.
Die so bestimmten U-Werte dienen sowohl für Produktvergleiche als auch für die Bestimmung von Wärmeverlusten, Erhöhungen der Wärmeleitung im Sommer, Tauwasserbildung oder die Auswirkungen der absorbierten Sonnenstrahlung auf die Bestimmung des Sonnenfaktors.
Bibliographie
ÖNORM EN 673 Glas im Bauwesen – Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) – Berechnungsverfahren
ÖNORM EN 674 ... – Verfahren mit dem Plattengerät
ÖNORM EN 675 ... – Wärmestrommesser- Verfahren

