Der Name des Steins
Archivmeldung des Austrian Standards Institute
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Die Kriterien für die Bezeichnung "Naturstein" sind in ÖNORM EN 12440 festgelegt.
Wien (AS prm, 2009-03-27)
Der Name des Steins ist nicht so geheimnisvoll wie der „Name der Rose“. Er lässt sich wesentlich einfacher enträtseln: mit Hilfe der aktuellen Ausgabe der ÖNORM EN 12440, die Kriterien für die richtige Bezeichnung festlegt und letztlich dafür sorgt, dass der Kunde auch das bekommt, was er im Steinbruch oder beim Steinmetz bestellt hat.
Der Grund für diese Norm: Die internationale Vermarktung von Naturwerkstein hat eine große Zahl von Namen gebracht, um die verschiedenen Arten („Varietäten“) von Naturstein zu bezeichnen. Meist sind es traditionell gebräuchliche Namen, die üblicherweise einen Hinweis auf die typische Farbe oder die natürlichen Eigenschaften sowie den Herkunftsort geben.
In einigen Fällen beinhaltet der Name Begriffe der geologischen Gesteinsklassifikation (wie Granit, Marmor, Quarzit usw.), die nicht unbedingt mit dem genauen petrographischen Namen übereinstimmen müssen.
Ziel dieser Norm ist es daher, die Kriterien für die Bezeichnung unter Beibehaltung der Handelsnamen und Einführung von Bezeichnungen über seine petrographische Beschaffenheit, typische Farbe und den Herkunftsort zu vereinheitlichen.
Bibliographie
ÖNORM EN 12440 Naturstein – Kriterien für die Bezeichnung

