Weniger Gesetzgebung – mehr Normung

Für eine verstärkte Nutzung des Instruments der Normung auf europäischer Ebene sprach sich Dr. Paul Rübig, Mitglied des Europäischen Parlaments, bei einem Arbeitsgespräch im Austrian Standards Institute am 30. April 2009 aus.

Dr. Rübig: "Was in der Normung möglich ist, sollte man auch in der Normung machen. Die Regel sollte sein: weniger Gesetzgebung, mehr Normung."

Hätte man beispielsweise die Frage der europaweiten Verwendung von Energiesparlampen bzw. des Verbots herkömmlicher Glühbirnen mit Hilfe der Normung gelöst, wäre man mit Sicherheit zu einer sachgerechteren, für alle Betroffenen akzeptablen Lösung gekommen, zeigte sich der EU-Parlamentarier im Gespräch mit Direktor Dr. Gerhard Hartmann und Vizedirektorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha überzeugt.

Weitere Themen des Gesprächs waren Fragen der finanziellen Beiträge seitens der Europäischen Union zur Entwicklung von Normen sowie die Beteiligung und verstärkte Einbindung von Klein- und Mittelbetrieben in den Normungsprozess.

EU-Parlamentarier Dr. Paul Rübig (li.) mit Direktor Dr. Hartmann und Vizedirektorin DDr. Stampfl-Blaha
EU-Parlamentarier Dr. Paul Rübig (li.) mit Direktor Dr. Hartmann und Vizedirektorin DDr. Stampfl-Blaha
EU-Parlamentarier Dr. Paul Rübig (re.) mit Direktor Dr. Hartmann und Vizedirektorin DDr. Stampfl-Blaha
EU-Parlamentarier Dr. Paul Rübig (re.) mit Direktor Dr. Hartmann und Vizedirektorin DDr. Stampfl-Blaha