Tourismus & Freizeit
Touristen, hereinspaziert!
Offen, freundlich und herzlich empfängt Österreich seine Touristen. Herzlichkeit und Freundlichkeit kann man nicht normen, sehr wohl aber vieles, das das Wohlbefinden, die Sicherheit und das Vertrauen in Einrichtungen und Dienstleistungen erhöht.
Die gute Dienstleistung
Dienstleistungen können eine geregelte/definierte Qualität bieten. Das ist ein junges Gebiet in der Normung. Ausgangspunkt war in den 1980er-Jahren die erste Ausgabe der ISO 9001, mit der sich die Qualität von Management nachweisen lässt.
Vor allem auf österreichisches Betreiben wurden Dienstleistungen - auch solche, die eng mit dem Tourismus zusammenhängen - genormt.
Die Vorteile davon sind: Leistungen sind vergleichbar, Zertifikate dokumentieren die Einhaltung von Standards, und über den Weg der guten Ausbildung wird Qualität gesichert.
Dienstleistungsnormen Tourismus (Auswahl):
ÖNORM EN 15565 Tourismus - Dienstleistungen - Anforderungen an Ausbildungsdienstleistungen und Qualifitkationsprogramme von Gäste- bzw. Fremdenführern Pressemeldung
ÖNORM S 1150: Ausbildung Bademeister Pressemeldung
ÖNORM EN 14153: Tauchausbildung Pressemeldung
Die klare Orientierung
Von der Ankunft an sollen sich Besucher sicher fühlen und sich gut orientieren. Auf europäischer Ebene wird an der Sicherheit am Flughafen gearbeitet. Bis 2011 ist mit einer Europäischen Norm zu "Airport and aviation security services" zu rechnen,die unter österreichischer Leitung entsteht.
Doch hier beginnt schon, was Gäste brauchen: klare Wegweiser. Diese sind international genormt und so gestaltet, dass sie jedermann - auch Personen mit eingeschränkter Sehkraft - klar erkennen kann.
Orientierungsnormen (Auswahl):
ISO 7001: Grafische Symbole
ÖNORM A 3011: Grafische Symbole für die Öffentlichkeitsinformation
ÖNORM A 3012: Visuelle Leitsysteme für die Öffentlichkeitsinformation (bei Sehbehinderung)
ÖNORM A 3013: Beschilderung von Wanderwegen
Die verlässliche Qualität
Zahlreiche Normen regeln die Qualität von Produkten. Seien es Helme, Ski, Spielgeräte in Schwimmbädern oder die Details der Tauchausrüstung.
Hervorragend sind die Regelwerke, die die Sicherheit erhöhen, der Gesundheit dienen und so unbemerkt im Hintergrund Sport und Freizeit zum vernünftigen Vergnügen machen.
Freizeit und Sport (Auswahl):
ÖNORM EN 1176: Sicherheitsanforderungen für Spielplatzgeräte
Pressemeldung
ÖNORM EN 12572: Sicherheitsanforderungen künstliche Kletteranlagen
Pressemeldung
ÖNORM EN 1077: Helme für alpine Skiläufer und für Snowboarder
Pressemeldung
ÖNORM S 1241: Schießstätten für Flinten
Pressemeldung
Wohlbefinden für alle
Zentralpunkt eines Gästeaufenthalts bleibt immer die Unterkunft: sei es ein Hotel, eine Pension oder ein Appartment.
Für Menschen mit Handicap - Alter, Gehbehinderung oder gar Rollstuhl - fallen viele Ziele weg. Zu schmale Gänge, zu viele Treppen oder keine Haltegriffe sind Schwächen, die manche Gäste einfach ausschließen.
Das soll nicht sein. Denn auch allen anderen bringt eine intelligente und durchdachte Gebäudeplanung ein Mehr an Komfort. Eine Reihe an Normen ist dazu in Österreich entstanden. Sogar mit der Möglichkeit sich diesen Mehrwert zertifizieren zu lassen.
Barrierefreies Bauen (Auswahl):
ÖNORM B 1600: Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen
ÖNORM B 1601: Spezielle Baulichkeiten für behinderte oder alte Menschen - Planungsgrundsätze
ÖNORM B 1603: Barrierefreie Tourismuseinrichtungen - Planungsgrundlagen
ÖNORM B 1610: Barrierefreie Gebäude und Anlagen - Anforderungen für die Beurteiung der Barrierefreiheit (Zertifikat)





