Normen zu Textilien & Bekleidung

Seil
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Geprüfte Eigenschaften und hohe Ansprüche

Herr und Frau Österreicher verlassen sich auf Qualität bei allem, was sie tragen. Schaut man auf die Zahl der Normen, so ist die Farbechtheit von Textilien ein besonders wichtiges Thema.

Mehr als hundert der 350 Normen für Textilien stellen Prüfverfahren bereit, die die Farbe möglichst lange erhalten sollen. Knitterfreiheit von Stoffen, der richtige Daunengehalt in Fertigprodukten (z. B. Mäntel oder Jacken) oder Widerstand gegen Nässe gehören genauso dazu.

Normen gibt es aber auch für andere Textilprodukte, etwa Seile und Fischnetze.

Farbechtheit (Auswahl):

ÖNORM EN 20105: Farbechtheit
ÖNORM EN 29865: Wasserabweisende Eigenschaften
ÖNORM EN ISO 105 (82 Normen): Farbechtheit
ÖNORM EN ISO 1805: Fischnetze

Gasmaske
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Schutz vor Strahlung und gesundheitsgefährdenden Stoffen

Nicht nur farbecht und knitterfrei sollen Textilien sein, sondern müssen auch speziellen Ansprüchen genügen. Kleidung soll sensible Haut vor ultravioletter Strahlung schützen und keinesfalls gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Um die teilweise als krebserregend eingestuften und daher verbotenen Azofarbstoffe nachzuweisen, gibt es die ÖNORM EN 14362.

Spezielle Ansprüche:

ÖNORM EN 13758: Schutz gegen ultraviolette Sonnenstrahlung
ÖNORM EN 14362: Azofarbstoffe – Textilien

Schuhe
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Härtetests für Leder

Leder – in Schuhen, Möbeln oder als Autoausstattung – wird bei Prüfung nach den entsprechenden Normen Härtetests unterzogen. Die Standards entsprechen den europäischen und internationalen Maßstäben.

Mit einer Ausnahme: sieben nationale Normen für Leder verwendet vorwiegend das österreichische Bundesheer. Sie könnten in den nächsten Jahren von Internationalen Normen abgelöst werden.

Leder (Auswahl):

ÖNORM CEN ISO/TS 17234: Azofarbstoffe in Leder
ÖNORM CEN/TS 14906: Automobilleder
ÖNORM EN 13336: Leitfaden zur Auswahl von Möbelleder
ÖNORM S 7005: Prüfung von Leder

Kind im Bademantel
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Sicherheit bei Spiel, Arbeit und Sport

Kleidung schützt. Sie kann aber ungewollt zur Gefahr werden – besonders für Kinder. Um Risiken zu vermeiden, wurden spezielle Normen erarbeitet: Für Kordeln und Bänder an Kinderkleidung sowie für die Entflammbarkeit von Nachtbekleidung.

Zur Sicherheit im Alltag gehören noch zwei wichtige Bereich dazu: Arbeit und Sport. Beim Schutz vor Verletzungen, Brand oder gefährlichen Maschinenteilen erfüllen Textilien eine besondere Aufgabe.

Sicherheit (Auswahl):

ÖNORM EN 14682: Kordeln und Zugbänder an Kinderbekleidung
ÖNORM EN 14878: Brennverhalten von Kindernachtwäsche
ÖNORM EN 407: Schutzhandschuhe gegen Hitze und Feuer
ÖNORM EN 1486: Schutzkleidung für die Feuerwehr
ÖNORM EN 13546: Schutzkleidung für Feldhockey

Textiletikett
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Richtige Pflege und Konfektionsgrößen

Damit man eindeutig erkennt, wie Kleidung richtig gepflegt wird, gibt es eine Reihe von international festgelegten Piktogrammen in ÖNORM EN ISO 3758, die derzeit aktualisiert wird.

Für die große Frage der Bezeichnung von Kleidergrößen – besonders wichtig für den Versandhandel – wurde bisher noch keine endgültige Antwort gefunden. Einzelne Teile der EN 13402 liegen aber bereits vor.

ÖNORM EN 13402: Größenbezeichnungen
ÖNORM EN ISO 3758: Pflegekennzeichnungscode

wasserabweisendes Material
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Prognose

Mehr als 600 Dokumente umfasst das Normenwerk für Textilien im weitesten Sinn. Durch Globalisierung, neue Materialien und ein geändertes Sicherheitsverständnis wird die Dynamik in diesem Bereich weiter zunehmen.