Norm macht Schule

Schüler und Lehrer entdecken, was Standards leisten.

Notenschluss im ersten Semester. Da bleiben noch einige Tage bis zu den verdienten Ferien - gewissermaßen "Zeit dazwischen", in der man ins künftige berufliche Umfeld schnuppern kann. Lehrausgänge bieten sich dafür an. Gleich drei Schulen haben dies Ende Jänner 2009 genutzt und einmal eine Exkursion in Sachen Normen und Standards unternommen.

Rund 50 Schüler der Bundeshandelsakademie und Handelsschule Wien 22 ("business.academy.donaustadt") kamen mit ihren Lehrkräften am 28. Jänner ins Normungsinstitut und zur Austrian Standards plus GmbH; tags darauf, 29. Jänner, Klassen der HTL Steyr und der Berufsschule in der Wiener Mollardgasse.

Die Schülerinnen und Schüler der "business.academy.donaustadt"
Die Schülerinnen und Schüler der "business.academy.donaustadt"
Die Schülergruppe der HTL Steyr
Die Schülergruppe der HTL Steyr
Die Schülergruppe der Berufsschule Mollardgasse in Wien
Die Schülergruppe der Berufsschule Mollardgasse in Wien

Theorie und Praxis

Was Normen sind, wie sie entstehen, wer sie macht und braucht - das waren die Inhalte einführender Vorträge von ON-Mitarbeitern. Großes Interesse herrschte vor allem an den Themen des jeweiligen Fachgebiets: Maschinenbau oder - im Fall der BHAK - zum Office Management.

Schüler als "Normer"

Und damit Normungsarbeit nicht graue Theorie bleibt, konnten sich die Schüler in einem Kurzworkshop selbst als Experten unter Beweis stellen. In Gruppenarbeiten wurde der Frage nachgegangen, welche Anforderungen an eine Füllfeder man in einer Norm festlegen könnte oder sollte.

Die einzelnen Vorschläge wurden dann präsentiert und der ÖNORM A 2150 "Füllfedern für den Unterrichtsgebrauch (Schulfüllhalter) - Benennungen mit Definitionen - Gebrauchswert-Anforderungen und Prüfbestimmungen" gegenübergestellt.

In Gruppenarbeiten wurden Anforderungen an Füllfedern gesucht
In Gruppenarbeiten wurden
Anforderungen an Füllfedern gesucht