Verkehrslärm auf der Spur
ÖNORM S 9012 bietet Beurteilungs-verfahren und -kriterien, um Lärmbelästigungen durch land- gebundenen Verkehr zu reduzieren.
Wien (AS prm, 2010-04-07)
So wenig wie möglich sollen Menschen in Gebäuden, vor allem in Wohnungen, den Auswirkungen des Straßen- oder Schienenverkehrs ausgesetzt werden.
Experten sprechen dabei von „Schwingungsimmissionen“ und „sekundärem Luftschall“. Derartige Immissionen sind aber technisch nicht immer zu vermeiden.
Die aktuelle Neuausgabe der ÖNORM S 9012 bietet deshalb Beurteilungs-verfahren und -kriterien, bei deren Einhaltung in der Regel Belästigungen für Menschen vermieden oder auf ein zumutbares Maß reduziert werden können.
Die nun vorliegende ÖNORM ist eine komplette Neubearbeitung. Ihr ursprünglicher Anwendungsbereich wurde von schienengebundenem Verkehr generell auf landgebundenen Verkehr erweitert und die Beurteilung von Schwingungen aus dem Baubetrieb explizit ausgeschlossen.
Bibliographie
ÖNORM S 9012 Beurteilung der Einwirkung von Schwingungsimmissionen des landgebundenen Verkehrs auf den Menschen in Gebäuden – Schwingungen und sekundärer Luftschall

