Schuh & Reißverschluss
Archivmeldung Austrian Standards
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ÖNORM EN ISO 10717 regelt die Berstfestigkeit von Reißverschlüssen.
Wien (AS prm, 2011-04-26)
Reißverschlüsse sind eine praktische Sache, solange sie gut funktionieren. Um das bei Schuhen und Stiefeln sicherzustellen, definiert ÖNORM EN ISO 10717 entsprechende Prüfverfahren.
Aber was ist ein Reißverschluss eigentlich? Laut Norm: Eine Vorrichtung zur Sicherung zweier flexibler Materialien, bestehend aus ineinander greifenden Elementen, die auf jeweils gegenüberliegenden Kanten von zwei Bändern angebracht sind, und einem beweglichen Schieber, der die ineinander greifenden Elemente aufspannt und der, wenn er in eine Richtung bewegt wird, die Elemente eines Bandes mit den Elementen des anderen Bandes ineinander greifen lässt, und wenn er in die andere Richtung bewegt wird, die Elemente sich wieder trennen lässt. So einfach ist das.
Für die Prüfung der Berstfestigkeit legt die Norm Testregeln fest: Ein Teil eines geschlossenen Reißverschlusses wird eingespannt, wobei eine freie kreisförmige Fläche belassen wird, die allmählich gedehnt wird, indem eine Metallkugel durch die Mitte gedrückt wird. Die zu diesem Zeitpunkt benötigte Kraft wird aufgezeichnet.
Erfolgt diese Prüfung an drei Reißverschlüssen mit positivem Ergebnis, steht dem Praxiseinsatz des Verschlusses nichts mehr im Weg.
Bibliographie
ÖNORM EN ISO 10717 Schuhe – Prüfverfahren für Reißverschlüsse – Berstfestigkeit

