Einfacher Umgang mit Kreditkarte & Co

Archivmeldung Austrian Standards
Bitte beachten Sie, dass Normen, Inhalte oder Links möglicherweise nicht mehr aktuell sind. Im Zweifelsfall oder bei Fragen wenden Sie sich an die Pressestelle.

Klare Regeln über Gestaltung und Ausführung von Kreditkarten enthält Teil 1 der ÖNORM EN 1332.

Wien (AS prm, 2010-01-05)

Ob Bankomatkarte, Kreditkarte, Personal- oder Dienstausweis. Die kleinen Karten, mit denen wir unsere Rechnungen bezahlen, Geld abheben oder via Internet Amtswege erledigen, sind tägliche Begleiter, die uns das Leben einfacher machen sollen.

Bezahlung mittels Bankomat
Credit: ASI prm

Damit sie das auch wirklich tun, braucht es klare Regeln: über Gestaltung und Ausführung der Karten selbst, besonders aber für die „Schnittstelle Mensch-Maschine“. Dazu liefert die ÖNORM EN 1332, deren Teil 1 mit 15. Dezember 2009 in einer aktualisierten Ausgabe erschienen ist, wichtige Hinweise.

Erklärtes Ziel dieser Norm ist es, die Zugänglichkeit von Dienstleistungen im Zusammenhang mit maschinenlesbaren Karten zum Vorteil aller Nutzer zu erweitern, weshalb die Bedürfnisse aller Benutzer – einschließlich älterer Personen oder Menschen mit Behinderungen, Erstbenutzer, Minderjährigen und jener, die mit der örtlichen Sprache nicht vertraut sind, angesprochen werden.

Dazu enthält die Norm unter anderem Gestaltungsgrundsätze für die Benutzerschnittstelle (einschließlich der Symbole), die beim Design zu berücksichtigen sind, tastbare Kennzeichen, eine Standardanordnung für Tastaturen und Tastenfelder sowie eine Codierung von Benutzeranforderungen für Personen mit besonderen Bedürfnissen. Weitere Themen sind die einfache Erlernbarkeit neuer kartengestützter Systeme oder das Verhindern von Bedienungsfehlern. Insgesamt soll damit das Vertrauen der Benutzer erhöht werden.


Bibliographie

ÖNORM EN 1332-1 Identifikationskartensysteme – Mensch-Maschine-Schnittstelle; Teil 1: Gestaltungsgrundsätze für die Benutzerschnittstelle