Für Hobbybiker & Profis
Archivmeldung Austrian Standards
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ÖNORM EN 13634 legt Anforderungen und Prüfverfahren für Schutzschuhe für Motorradfahrer fest.
Wien (AS prm, 2011-04-26)
Mit dem Frühling nimmt die Zahl der Motorradfahrer auf den Straßen sprunghaft zu.
Da „Bikern“ die Knautschzone fehlt, sind sie sehr verletzliche Verkehrsteilnehmer und sollten sich deshalb mit entsprechender Kleidung möglichst gut schützen.
Dazu gehören auch spezielle Schuhe, die bei einem Unfall die Füße und Knöchel des Trägers schützen, ohne dabei die Beweglichkeit, wie sie für die Kontrolle des Motorrads und die Bedienung der Fußhebel erforderlich ist, übermäßig zu beeinträchtigen.
Die Anforderderungen und Prüfverfahren für diese Schutzschuhe sind in der aktuellen Neuausgabe der ÖNORM EN 13634 geregelt.
Damit kommen nun alle Motorradfahrer – Hobbybiker ebenso wie Profis – in den Genuss hochwertiger Schutzschuhe, die in zwei Leistungsstufen unterteilt wurden.
Während in der Schutzstufe 1 der Schwerpunkt auf dem Tragekomfort liegt, betont Stufe 2 den erhöhten Schutzbedarf und nimmt mögliche Komforteinschränkungen bewusst in Kauf. Weiteres Sicherheitsmerkmal: Die Höhe des Oberteils steht nun in direktem Verhältnis zur Schuhgröße.
Besondere Gefahren bei Motorradunfällen sind u. a. Hautabschürfungen durch die Fahrbahnoberfläche sowie Verletzungen durch das Motorrad selbst, Zusammenstöße mit anderen Fahrzeugen, Straßenausrüstung und Straßenbelag.
Bei Schleuderunfällen fallen die Verletzungen beim Aufprall auf den Straßenbelag umso schwerer aus, wenn der Fuß durch das Motorrad eingeklemmt wird.
Bibliographie
ÖNORM EN 13634 Schutzschuhe für Motorradfahrer – Anforderungen und Prüfverfahren

