Projektmanagement mit System
Archivmeldung Austrian Standards
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Wie Spezialisten für einen reibungslosen Bauablauf sorgen.
Wien (AS prm, 2011-01-26)
Bauverzögerungen, Baukostenüberschreitung, Finanzierungsprobleme – Begriffe, die in der medialen Berichterstattung von großen öffentlichen Bauprojekten und auch immer häufiger beim kleinen „Häuselbauer“ thematisiert werden.
Die ÖNORM B 1801 „Bauprojekt- und Objektmanagement“ sichert transparente Kalkulation und Dokumentation im gesamten Errichtungsprozess.
Projektkosten, Zusatzkosten durch Planungsänderungen und Kostenvergleiche sowie die Auswahl geeigneter und effizienter Maßnahmen zur Vermeidung oder Optimierung von Planungsabweichungen sind Kernpunkte bei Groß-, aber auch Kleinprojekten im Hoch- und Tiefbau.
ÖNORM B 1801 bietet für Planer, Architekten, Ausführende und Finanziers bereits seit 2009 ein ideales Hilfsmittel zum modernen und systematischen Kostenmanagement. Im Frühjahr 2011 erscheint der aktualisierte 2. Teil der ÖNORM B 1801 „Objekt-Folgekosten“.
Ein System in allen Bauphasen
Ob Gliederung, Dokumentation von Kosten, der Qualität und den Terminen – durch eine einheitliche Nomenklatur, Sprache und Begrifflichkeit können Projekte, Angebote und Ausschreibungen besser verglichen und bewertet werden. Standardisierte digitale Dokumentenorganisation aller Projekte vereinfacht die Auffindbarkeit und den Austausch von Dokumenten und Planunterlagen.
War es früher nur möglich, Kosten je Gewerk zu vergleichen, sind mit Hilfe dieses Projektsteuerungstools modulare Kostenzusammenstellungen über einzelne Bauteile möglich. Vergleichende Kalkulationen von Bauelementen in unterschiedlichen Materialien können sowohl unter Berücksichtigung der Errichtungskosten als auch deren Folgekosten gegenübergestellt werden.
Lebenszykluskosten sind – im Zeitalter von Nachhaltigkeit und Effizienz – ein unverzichtbarer Kostenfaktor, denn die Errichtungskosten betragen oftmals nur einen Bruchteil der Gesamtkosten. Viele Ausschreibungen fordern daher die Miteinbeziehung der Folgekosten für einige Jahre, um Kostenwahrheit zu garantieren. Bei öffentlichen Bauaufträgen wird die Anwendung von ÖNORM B 1801 immer öfter verbindlich vorgeschrieben.
Transparente Kostendarstellungen und Abwicklung laut Norm sind aber auch bei anderen Bauvorhaben gefordert oder zumindest Entscheidungskriterium für die Auftragsvergabe oder Finanzierung eines Projektes.
Für die Anwendung gerüstet
Austrian Standards plus Trainings bietet im Mai 2011 eintägige Seminare zum Thema Bauprojekt- und Kostenmanagement mit der ÖNORM B 1801-1. Baumeister Ing. Wolfram Lochs ist nicht nur Fachmann im Bereich Baukosten- und Terminsteuerung bei Großprojekten, er ist auch gerichtlich beeideter Sachverständiger und Vorsitzender des zuständigen Normungskomitees.
„Nicht nur für Baumeister und Ingenieurbüros ist das Seminar ein besonderes Plus. Immer mehr Investoren, Bauträger und Immobilienbüros erkennen die Vorteile durch die Anwendung dieser Norm“, so Ing. Lochs.
Praxisbeispiele vermitteln Anwendungsmöglichkeiten der Norm. Die Simulation von Anpassungen durch Planungsänderungen und deren Optimierung sind ebenso Thema wie die Wahl der geeigneten Software für spezielle Anforderungen.
Alle Termine und Informationen sowie die Anmeldung zum Seminar auf www.as-plus.at/trainings.
Transparente Kalkulation, Termin- und Ressourcenplanung sowie Qualitätsmanagement und die Einbeziehung von Folgekosten sind Garanten für effizientes Controlling und Krisenmanagement bei der Projektumsetzung. Alle Normen können bei Austrian Standards plus GmbH unter www.as-plus.at/shop bezogen werden.
Bibliographie
Bauprojekt- und Objektmanagement
ÖNORM B 1801-1 - Teil 1: Objekterrichtung
ÖNORM B 1801-2 - Teil 2: Objekt-Folgekosten
