Batterie und Starthilfekabel
Schon früh, also vor den ersten wirklichen Nachtfrösten, ist es sinnvoll, die Batterie zu überprüfen. Eine defekte oder entladene Batterie ist noch immer die Pannen-Ursache Nummer eins.
Die allgemeinen Anforderungen, Prüfungen und Kennzeichnungen von Blei-Akkumulatoren-Starterbatterien regelt ÖVE/ÖNORM EN 50342. Obwohl moderne Batterien größtenteils wartungsarm sind, sollten sie auf Extrembelastungen im Winter vorbereitet werden. Es empfiehlt sich, die Pole mit einem feuchten Tuch zu reinigen und den Säurestand von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Nach ca. fünf Jahren ist es meistens Zeit für eine neue Batterie.
Springt der Motor schon bei schwachem Frost nur sehr schwer an, ist es notwendig, die Batterie sofort überprüfen zu lassen. Andernfalls geht nach wirklich kalten Nächten womöglich gar nichts mehr. Wohl dem, der dann ein Starterkabel dabei hat und auch weiß, wie man damit umgeht.
Vergewissern Sie sich vor dem Überbrücken, dass die Nennspannungen der Batterie gleich sind (zumeist 12 Volt), die Fahrzeuge einander nicht berühren und die Zündung und alle Stromverbraucher (Beleuchtung, Radio) beider Fahrzeuge abgeschaltet sind.
Achten Sie beim Kauf (oder auch bei der Verwendung) eines Starthilfekabels darauf, dass es der ÖNORM V 5116 für Kraftfahrzeuge und Geräte mit Verbrennungsmotor entspricht.
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