Luftige Kleidung schützt
Wie gut die Kleidung vor den UV-Strahlen schützt, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind die chemische Natur der Faser (Baumwolle, Seide, Polyester), die Webart und die Farbe des Textils. Je dichter ein Stoff gewebt und je dunkler seine Farben sind, umso besser ist sein UV-Schutz.
Baumwolle lässt etwa sechs Prozent des Lichts durch, in nassem Zustand sogar 20 Prozent. Bestimmte Textilien werden durch spezielle Ausrüstung verbessert. Dabei werden entweder chemische Filtersubstanzen oder Pigmente wie Titandioxid in die Faser eingearbeitet.
Viele Hersteller sind dazu übergegangen, speziell die Sommermode mit Sonnenschutzfaktoren SPF bzw. speziell für Textilien mit "Ultraviolet protection factor" UPF auszuzeichnen.
Geprüfte UV-Dichte
Ein Verfahren zur Bestimmung der Durchlässigkeit der hinsichtlich Erythem*) gewichteten ultravioletten Strahlung für Bekleidungstextilien, um so ihre Schutzeigenschaften festzustellen, beschreibt Teil 1 der ÖNORM EN 13758.
Dabei wird der gesamte spektrale Transmissionsgrad gemessen, indem die Probe mit monochromatischer und polychromer UV-Strahlung bestrahlt und die gesamte durchgelassene (diffuse und direkte) Strahlung erfasst wird.
*) Erythem ist ein medizinischer Ausdruck für eine entzündungsbedingte Hautrötung (infolge Mehrdurchblutung durch Gefäßerweiterung).
Teil 2 der ÖNORM EN 13758 legt die Anforderungen an die Kennzeichnung von Bekleidung fest, die zum Schutz des Trägers gegen die Belastung durch ultraviolette Sonnenstrahlung vorgesehen ist. Sie ist mit folgendem Symbol gekennzeichnet:
Außerdem muss sie mit folgender Beschriftung versehen sein:
Nummer der Norm sowie
"Sonnenstrahlung verursacht Hautschäden";
"Nur bedeckte Flächen sind geschützt";
"Der von diesem Gegenstand gebotene Schutz kann sich durch ständigen Gebrauch, beim Ausweiten oder im nassen Zustand verringern" sowie
"Sorgt für UV-A- + UV-B-Sonnenschutz".
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