Probenahme gibt Aufschluss
Am falschen Standort wird der Wein nicht gedeihen. Die richtige Bodenbeschaffenheit lässt sich mit Hilfe der ÖNORM L 1057 "Probenahme von wein- und obstbaulich genutzten Böden und Böden von Baumschulen" eruieren.
Je nach Aufgabenstellung ist bei der Probenahme insbesondere auf Einheitlichkeit in Bezug auf folgende Gegebenheiten zu achten: Geländeform (zB Kuppe, Rücken, Ober-, Mittel-, Unterhang, Mulde, Ebene), Hangneigung, Ausgangsmaterial für die Bodenbildung, Bodenform (gemäß ÖNORM L 1050), Gründigkeit (seicht-, mittel-, tiefgründig), Bodenart (leicht, mittel, schwer), Grobanteil, Karbonatgehalt, Wasserverhältnisse, Kultur- und Fruchtart sowie Bewirtschaftung.
Bei den chemischen, physikalischen und biologischen Untersuchungen werden mindestens 25 Einzelproben je ausgewählter Fläche entnommen. Probenvorbereitung und die Lagerung erfolgen gemäß ÖNORM L 1060.
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